Fichtelgebirge–Grundschule
 
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Drucktechniken eignen sich gut, um Texte oder Bilder zu vervielfältigen. Man kann Hochdruck, Tiefdruck und Flachdruck unterscheiden.

Zunächst aber zum Hochdruck:

Es gibt verschiedene Hochdruckverfahren, allen gemeinsam ist, dass die Bildteile, die gedruckt werden sollen, sich vom Druckstock abheben. Hier zeigen wir euch Schritt für Schritt, wie der Linoldruck funktioniert.

Zunächst benötigen wir ein Motiv.

Grafik Druckthema Hochdruck

Dazu kann zum Beispiel die Umgebung nach interessanten Themen erkundet werden.

Um die Ideen festzuhalten kann gezeichnet oder fotografiert werden. Wir zeigen euch ein Beispiel mit Fotos. Die Fotos von

Vorlage Foto

Am Computer werden die Fotos umgewandelt und auf Schwarz und Weiß redziert.

bearbeitetes Foto
Db Zeichnung

Die Zeichnung auf dem Transparentpapier wird umgedreht und also spiegelverkehrt auf die Linolplatte übertragen.

zeichnung

Dd Linolschnitt

Dann beginnt die Bearbeitung des Druckstocks, also der Linolplatte. Dazu verwendet man Linolmesser. Sie sind sehr scharf. Man muss sich konzentrieren, dass man die richtigen Teile herausschneidet, denn alle, was ausgeschnitten wird, ist auf dem Druck nicht mehr zu sehen und ist für immer verloren. Alles was stehen bleibt, kann mit Farbe eingestrichen und gedruckt werden. Die hoch stehenden Teile lassen das Bild entstehen, daher der Name Hochdruck. Zum Auftragen der Farbe verwendet man Farbwalzen. Dann wird ein saugendes Papier vorsichtig auf die Linolplatte (Druckstock) gelegt und gedruckt. Gedruckt wird entweder mit einer Presse, oder aber per Handabrieb, beispielsweise die Rückseite eines Löffels eignet sich gut, um die Farbe von der Platte auf das Papier zu übertragen.

Zum Schluss wird das Papier vorsichtig von der Platte abgezogen und zum Trocknen gelegt.

De Linoldruck

Jeder Druck ist einzigartig.

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